Von der analogen in die digitale Welt
Digitale Kompetenz

Von der analogen in die digitale Welt

An unserer Schule verstehen wir digitale Kompetenz als eine Erweiterung der klassischen Montessori-Pädagogik. Unser Ansatz basiert auf dem Primat des sensorischen Lernens: Kinder begreifen die Welt zuerst mit ihren Sinnen und durch das konkrete Handeln mit realen Materialien.

Deshalb geht bei uns der Weg immer vom Analogen zum Digitalen. Erst wenn ein Kind einen Prozess, beispielsweise die Informationsbeschaffung für ein Projekt, auf realem Weg (Recherche in Büchern, Zeitschriften und in Bibliotheken) vollzogen hat, macht der Schritt in die digitale Welt Sinn. Das Digitale ersetzt nicht das Reale, sondern baut sinnvoll darauf auf.

In der Unterstufe: Der Computer als Werkzeug

In der Unterstufe führen wir die Kinder behutsam an die digitale Welt heran. Hier wird der Computer ganz gezielt als Werkzeug eingesetzt.

In der Mittelstufe: Vertiefung, Reflexion und Technik

In der Mittelstufe verschiebt sich der Fokus zu einer tieferen, kritischen und gestalterischen Auseinandersetzung mit der digitalen Welt. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur, Medien zu konsumieren, sondern sie zu verstehen und zu hinterfragen.

Die Erarbeitung dieser digitalen Themen gliedert sich nahtlos in unseren Schulalltag ein. Sie finden entweder als kleine Gruppeneinführungen innerhalb der Freiarbeit und danach durch selbstbestimmte Weiterarbeit statt oder werden in gezielten, praxisnahen Workshops, teilweise durchgeführt durch externe Experten, vermittelt. So bleibt das Lernen auch im digitalen Raum lebendig, individuell und bedürfnisorientiert.