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So sieht ein Schultag bei uns aus
Wie sieht ein typischer Tag aus? Wann lernt mein Kind? Wann hat es Pausen? Wie läuft das Mittagessen? Wie ist der Nachmittag gestaltet? Was passiert ausserhalb des Unterrichts? Wir nehmen Sie mit durch einen ganz normalen Schultag an unserer Schule.
Feste Rhythmen geben Orientierung für die Kinder. Ein gut aufgebauter Schultag braucht klare Strukturen, gleichzeitig genug Raum für Entdecken und Vertiefen. Unser Tagesrhythmus ist erprobt: lange Freiarbeitsphasen für Konzentration, gemeinsame Mahlzeiten für Gemeinschaft, Bewegung und Stille im Wechsel.
Sieben Tagesabschnitte auf einen Blick
Frühstück — 7 bis 8 Uhr, wer möchte.
Ankommen — 7:50 bis 8:15 Uhr (Kindergarten bis 8:30 Uhr). Ruhig in den Tag starten.
Freiarbeit — Drei Stunden Konzentration ohne Unterbrechung.
Mittagspause — Zeit zum Entspannen, Spielen oder Miteinander Reden.
Mittagessen — Frisch aus unserer Küche; gemeinsame Mahlzeit.
Nachmittag — Kindergarten: Freies Spiel, Sport. Schule: Fachunterricht, Musik, Atelier, Sport.
Betreuung — Nach dem Unterricht bis 18 Uhr. Vielfältiges Programm, Spielen mit Freunden.
Der Vormittag ist die wichtigste Lernzeit. Nach dem Ankommen beginnen die Kinder mit der Freiarbeit — einer ungestörten Phase von rund drei Stunden, in der sie selbstständig mit den Materialien arbeiten und eigene Schwerpunkte setzen. In dieser Zeit geben die Lehrkräfte gezielt Inputs und neue Impulse: Sie präsentieren neue Materialien, eröffnen Themen und begleiten jedes Kind dort, wo es gerade Hilfe benötigt.

Diese lange, ruhige Konzentrationsphase ist ein Markenzeichen unserer Schule. Sie ermöglicht echtes Vertiefen — etwas, das in den fragmentierten Stundenplänen anderer Schulen oft verloren geht. Die Lehrkräfte begleiten jedes Kind individuell und beobachten den Lernfortschritt aufmerksam.
Was unseren Tag besonders macht
Diese Struktur klingt einfach — und das ist gewollt. Klare Rhythmen geben Kindern Sicherheit. Sie sind der feste Rahmen, der ihnen bekannt ist und in dem sie sich selbständig entwickeln können. Sie müssen sich nicht laufend auf neue Situationen einstellen, sondern haben breite Freiräume zu festen Zeiten, um ihren Tag selbständig zu gestalten. Kinder brauchen diese Ordnung, um Schritt für Schritt in die Selbstorganisation hineinzuwachsen.




